Author Archives: Marvin

Religion und Social Media

Im Zusammenhang mit den Seminaren „Media Anthropology” und “Management of Diversity“ sollten die Teilnehmer eine empirisch orientierte Hausarbeit schreiben. Als Schnittmenge des Themenspektrums wollte ich die “Kommunikation von Glaubensgemeinschaften im Internet” anhand eines Fallbeispiels untersuchen. Dazu bot sich die Facebook Gruppe JesusHouse an, die über das gleichnahmige, alle zwei Jahre statt findenden Event informiert. JesusHouse wird vom ProChrist e.V. organisiert und soll Teil einer “modernen Missionsarbeit” sein, welche speziell auf Jugendliche zugeschnitten ist. Bei meinen Recherchen stand mir freundlicherweise Norman Kronenwett für ein ausführliches Interview zur Verfügung. Herr Kronenwett arbeitet als Projektassistenz beim ProChrist e.V. und hat die online Kommunikationsmaßnahmen des Vereins im Allgemeinen und der Veranstaltung Jesus House im Speziellen über die letzten Jahre mitbetreut.
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Menü des Tages – Alles Social oder was?

Appetizer

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Das Wikipedia-Universum von Daniela Pscheida

Dieses Buch ist ein absoluter Glücksfall für alle, die an den Themen ‚Wissensgesellschaft‘, ‚soziokultureller Wandel durch neue Medien‘, sowie ‚Digitales Zeitalter‘ interessiert sind. Denn obwohl es sich bei dem Buch um eine wissenschaftliche Ausarbeitung handelt, ist es sehr flüssig zu lesen und überaus verständlich. Die Autorin formuliert klar und präzise, streut an den richtigen Stellen Zitate der Grundlagenwerke ein und verknüpft die verschiedenen Abschnitte sehr gekonnt, sodass der rote Faden nie verloren geht.

Das Anliegen der Autorin (deskriptiv nachzuzeichnen, „wie das Internet unsere Wissenskultur verändert“) ist nicht ohne eine ausführliche Darstellung des Ist-Zustandes zu stemmen. Dementsprechend widmet sie sich sehr ausführlich der Frage, wie unsere bisherige Wissenskultur seit der Erfindung des Buchdrucks entstanden ist und in welcher Form der Wissensgesellschaft wir momentan leben.
Das Wikipedia-Universum (in Anlehnung an Marshall McLuhans Ausdruck der Gutenberg-Galaxis) ist in sieben Kapitel unterteilt, deren Inhalt ich im Folgenden mit Fragen knapp umreißen will:
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Nachlese Social-Media-Workshop mit Ketchum Pleon – Tag 2

Nach dem ersten, eher sehr reflektierenden Tag wurde der zweite Teil des Ketchum Pleon Workshops dazu genutzt, von Best bzw. Worst Practices zu lernen und in Gruppenarbeiten diverse Konzepte zu entwickeln.

Best Practices

Das wohl beste Best Practice Beispiel für eine Social Media Werbekampagne, das ich bisher gesehen habe! Der Shampoo Hersteller Old Spice war schlau genug, sich nicht auf dem Erfolg der viralen Marketing Kampagne „The Man your Man could smell like“ auszuruhen, sondern neue Wege zu beschreiten und mit der Webgemeinschaft in Interaktion zu treten – mit unglaublichem Erfolg.


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Nachlese Social-Media-Workshop mit Ketchum Pleon – Tag 1

Anfang des Monats hatte ich die Möglichkeit bei der diesjährigen Karrieremesse der ZU (www.zu-taten.de) am Workshop von Ketchum Pleon teil zu nehmen. Nachfolgend möchte ich nun meine kurze Nachlese der beiden Tage zum Thema „Wohin führt der digitale Traum? Zur Diskrepanz im Umgang mit Social Media zwischen Individuen und Unternehmen“ in zwei aufeinander folgenden Blogeinträgen wiedergeben:
Als Vorbereitung auf den Workshop wurde ein ausführlicher Reader zur Verfügung gestellt, der diverse Analysen und Artikel zum Thema Social Media und zukünftige Trends im Kommunikationsverhalten der Verbraucher thematisierte. Da sich diese Paper meiner Meinung nach recht gut dazu eignen, sich zum besagten Thema auf den aktuellen Stand zu bringen, habe ich die Quellen (soweit dies möglich war) am Ende des Blogeintrags verlinkt. Weiterlesen …

Menü des Tages – Tochter Facebook & Co.

Mit der neuen Rubrik „Menü des Tages“ möchte ich die vielen interessanten Webinhalte einfangen, über die ich während meiner täglichen Recherche stolpere. Da sie zwar sehr interessant aber in der Regel zu unbedeutend für einen Blogeintrag sind, twittere ich sie einfach weiter bzw. stelle sie hier nochmal kommentarlos zusammen.
Der Name der Rubrik ergibt sich aus der Tatsache, dass die Zusammenstellung recht willkürlich ist und nicht den Anspruch hat, einen gewissen Zeitraum oder Themenbereich abzudecken. Die einzige Einteilung die ich treffe ist folgende: Unter Appetizer stelle ich interessante Links vor, die man sozusagen schnell „im Vorbeigehen“ mitnehmen kann. Das Hauptgericht erfordert hingegen mehr Aufmerksamkeit, da auf längere und anspruchsvollere Artikel verwiesen wird. Zum Dessert gibt es dann alle mehr oder weniger trivialen Links die mir einfach Freude bereitet haben. Ich wünsche allen Lesern viel Spaß!
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Warum und wie Unternehmen auf Web-Diskussionen eingehen sollten

Erst langsam wird das Potenzial des Webmonitorings für das Stakeholdermanagement und somit für die Außenwahrnehmung des gesamten Unternehmens erkannt. Während sich die konsequente Suche nach Meinungsbildern zu Firmen und Produkten bei den großen Brands durchgesetzt hat, wird immer noch allzu oft davor zurückgeschreckt, den aktiven Austausch mit der Stakeholdergruppe „Kunden“ im Web zu suchen.

Dies hat meiner Meinung nach zwei Gründe: Erstens das ungewisse Kosten-Nutzen-Verhältnis und zweitens die schwierige Kontrollierbarkeit der Diskussionen. In Bezug auf den ersten Grund ergeben sich die generellen Schwierigkeiten, Erfolge und Misserfolge kommunikativer Maßnahmen eines Unternehmens zu messen. Trotz nicht geringer Zusatzkosten denke ich, dass sich ein aktiver Austausch mit Kunden im Web für viele Unternehmen aus folgenden Gründen lohnen würde:
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