Category Archives: Kognition

Problems of Social Bookmarking and Social Reading

As there have been more and more discussions about ‚social reading‘ as a new trend in 2011, I will give you my answers to a take home exam I had to write last semester. The question was how ‘social bookmarking’ could be interpreted by different communication theories (based on the textbook Theorizing Communication in the course ‘Theories of and Approaches to Communication and Cultural Science’). My discussion points out several problems of social bookmarking which cover in my opinion social reading and different kinds of knowledge management as well. In the end I will briefly summarize important points of this detailed blog entry.
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Arbeiten mit einem Zettelkasten

Wie im letzten Beitrag schon beschrieben wurde, bin ich in Bezug auf das persönliche Wissensmanagement ein starker Befürworter des Zettelkastensystems von Niklas Luhmann. Im aktuellen Beitrag möchte ich zuerst mit zwei weit verbreiteten Missverständnissen über den Gebrauch von Zettelkästen aufräumen, bevor ich näher auf meine Erfahrungen mit einem Zettelkasten eingehe.

Das erste Missverständnis über den Zettelkastengebrauch ist die Annahme, dass es darum ginge, bedeutende Zitate und deren Herkunft zu sammeln. Das zweite Missverständnis ist die Annahme, dass sich mit einem Zettelkasten Bücher wie von selbst schreiben würden. Beide Fehlinterpretationen in Verbindung, also die Vorstellung, dass man nur genügend schlaue Textbausteine sammeln müsse, um sie dann spielend leicht in einer logischen Ordnung zusammenzufügen, führen dann zu diesen grässlichen Büchern, in denen eine Fußnote nach der anderen ein endlos langes Literaturverzeichnis generiert, ohne dass etwas entscheidend Neues gesagt würde. Leider gibt es noch immer genügend Leute, die sich von einer Auflistung großer Namen beeindrucken lassen und glauben, dass Autoren solcher Bücher wirklich belesen seien und etwas Wichtiges zu sagen haben müssten. Den beiden obigen Annahmen möchte ich meine Interpretation über den Sinn von Zettelkästen entgegenhalten. Weiterlesen …

Gedanken zum Wissensmanagement

Mit dem Thema Wissensmanagement hat jeder zu tun, der sich mit der Ausbildung und Aneignung von neuem Wissen beschäftigt. Spätestens mit dem Beginn eines Studiums drängt sich deshalb die Frage auf, wie die Vielzahl an Informationen derart organisiert werden kann, dass man sie möglichst lange und unkompliziert abrufbar hat. Angesichts der technischen Möglichkeiten ist zu prüfen, inwiefern es dazu nicht sinnvollere Methoden gibt, als die erstellten Notizen und Exzerpte in einem physischen oder digitalen Ordner abzulegen.

Das Managen von Wissen ist immer einer grundlegenden Problematik ausgesetzt: Weiterlesen …

Anreizmechaniken innerhalb von Social Networks

Heute erhielt ich die irritierende E-Mail mit dem Betreff „Jetzt PayPal-Fan auf Facebook werden und iPad® gewinnen!“ Eine der alltäglichen Spam-Mails dachte ich mir zuerst und löschte sie. Doch dann wurde ich nachdenklich: Wollte Paypal meine Freundschaft erkaufen? Mich sozusagen bestechen? Ist es nicht traurig, wenn ein Unternehmen so etwas nötig hat? Das Bild des ewigen Außenseiters auf dem Schulhof drängte sich mir auf, der endlich auch mal mit dabei sein darf, weil er alt genug ist um schon Alkohol kaufen zu dürfen.

So gesehen war Paypals Werbeaktion auf mich bezogen ein völliger Fehlschlag. Darüber hinaus ist die Aktion meiner Meinung nach ein gutes Beispiel dafür, wie Marketingabteilungen (selbst in globalen Konzernen der Web-Branche) immer noch denken, altbekannte Verkaufstechniken auf Social Media und Social Networks übertragen zu können.
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Was ist ein Communication Manager?

„Der elementare, Soziales als besondere Realität konstituierende Prozeß ist ein Kommunikationsprozeß.“ Dieser Satz von Niklas Luhmann bringt meines Erachtens eine unbestreitbare Tatsache auf den Punkt: Erst durch die Verständigung ist es uns möglich Bedeutungen zu antizipieren, Verhaltensmuster zu be- oder entkräften und mit einer Organisation (z.B. einem Unternehmen) auf eine geänderte Faktenlagen zu reagieren. Durch das Voranschreiten der Globalisierung, Arbeitsteilung und Individualisierung, sowie einer zunehmenden Vermischung von realen und digitalen Lebenswelten wird Kommunikation für jede Organisation an Wichtigkeit und Brisanz immer mehr zunehmen. Es drängt sich also die Frage auf, welchen Anforderungen Experten in diesem Bereich gerecht werden müssen und wie eine treffende Rollenbeschreibung eines Communication Managers auszusehen hat.
Dazu möchte ich drei unterschiedliche Blickwinkel auf die Realität eines Unternehmens festhalten.
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