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Nachlese Social-Media-Workshop mit Ketchum Pleon – Tag 2

Nach dem ersten, eher sehr reflektierenden Tag wurde der zweite Teil des Ketchum Pleon Workshops dazu genutzt, von Best bzw. Worst Practices zu lernen und in Gruppenarbeiten diverse Konzepte zu entwickeln.

Best Practices

Das wohl beste Best Practice Beispiel für eine Social Media Werbekampagne, das ich bisher gesehen habe! Der Shampoo Hersteller Old Spice war schlau genug, sich nicht auf dem Erfolg der viralen Marketing Kampagne „The Man your Man could smell like“ auszuruhen, sondern neue Wege zu beschreiten und mit der Webgemeinschaft in Interaktion zu treten – mit unglaublichem Erfolg.


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Menü des Tages – Tochter Facebook & Co.

Mit der neuen Rubrik „Menü des Tages“ möchte ich die vielen interessanten Webinhalte einfangen, über die ich während meiner täglichen Recherche stolpere. Da sie zwar sehr interessant aber in der Regel zu unbedeutend für einen Blogeintrag sind, twittere ich sie einfach weiter bzw. stelle sie hier nochmal kommentarlos zusammen.
Der Name der Rubrik ergibt sich aus der Tatsache, dass die Zusammenstellung recht willkürlich ist und nicht den Anspruch hat, einen gewissen Zeitraum oder Themenbereich abzudecken. Die einzige Einteilung die ich treffe ist folgende: Unter Appetizer stelle ich interessante Links vor, die man sozusagen schnell „im Vorbeigehen“ mitnehmen kann. Das Hauptgericht erfordert hingegen mehr Aufmerksamkeit, da auf längere und anspruchsvollere Artikel verwiesen wird. Zum Dessert gibt es dann alle mehr oder weniger trivialen Links die mir einfach Freude bereitet haben. Ich wünsche allen Lesern viel Spaß!
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Google Marketing von Susanne Rupp

Trotz des interessanten Themas war die Lektüre dieses Buches leider sehr enttäuschend, da sich 80 – 90% der Informationen ohne Probleme über das Internet finden lassen und der Inhalt künstlich aufgeblasen wird. Laut Buch handelt es sich bei der Zielgruppe um alle die eine Website richtig bekannt machen wollen und um „Macher (und solche, die es werden wollen)“. Das klingt gut und trifft auf jeden zu, der sich mit dem Thema Google Marketing auseinander setzt. Meiner Meinung nach richtet sich das Buch jedoch eher an digital immigrants, die lieber durch ein haptisches Leseerlebnis das Gefühl bekommen wollen, harte Fakten in den Händen zu halten. Für alle die sich noch mit Vorbehalt im Internet bewegen, die erklärt haben wollen, wie man ein AdWords-Account einrichtet und die einem digitalen Supportcenter von Google nicht trauen, ist dieses Buch sicher zu empfehlen. Für alle Macher eines Strategic Communication Managements jedoch (und solche, die es werden wollen) empfehle ich das Geld lieber in eine eigene kleine AdWords Kampagne zu investieren und reines „learning by doing“ zu betreiben.

Das Buch ist in fünf Teile geteilt und lässt sich wie gesagt sehr gut selbst mit Wikipedia und Googles Hilfeseiten erschließen. Im Folgenden liste ich alle dazu benötigten Links auf:
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Location Based Services Summit 2010 – Teil III

Im vorletzten Teil meiner Nachlese wird es nun etwas bunter. Ich denke, dass die Zusammenstellung der Videos im Wesentlichen für sich spricht und nur weniger Erklärungen bedarf.

MINI Getaway Stockholm
Dies ist ein sehr schönes Beispiel, wie einfach man durch LBS spannende und interaktive Spiele erzeugen kann. Diese Form des Erlebnismarketings wird sicher schnell in ganz Stockholm bekannt sein und von allen Beteiligten nicht so schnell vergessen werden.

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Location Based Services Summit 2010 – Teil II

Location Based Services (LBS) werden in den nächsten Jahren die Spielregeln des Handels gründlich auf den Kopf stellen. Wie im letzten Blogeintrag schon beschrieben wurde, stellen LBS den ‚missing link‘ zwischen eCommerce und POS dar. Im aktuellen Eintrag möchte ich zuerst auf die neuen Chancen von LBS eingehen, wobei ich mich dabei auf den Bereich des Location Based Marketings und der Prozessoptimierung konzentriere. Danach werde ich den Eintrag mit einem kurzen Überblick über die anstehenden Herausforderungen, die durch LBS entstehen, abschließen.

LBS prägen schon heute neue Begrifflichkeiten, die einen ersten Eindruck der Chancen vermitteln. „Geofencing“ ist beispielsweise eine solche Begrifflichkeit und meint, dass man zukünftig für die Kommunikationsmaßnahmen virtuelle Zäune auf einer Landkarte setzen kann, in welchen die gesendete Botschaft ihre Gültigkeit hat. Nur die Personen, die sich innerhalb dieses Zaunes befinden, haben die Chance die gesendete Information zu erhalten. Weiterlesen …

Location Based Services Summit 2010 – Teil I

Letzte Woche hatte ich das Glück am ersten LBS Summit der Conference Group teilnehmen zu dürfen. Da der Summit für mich persönlich eine große Bereicherung war und er meiner Meinung nach fundamentale Entwicklungen der zukünftigen Unternehmenskommunikation behandelt hat, versuche ich die Inhalte möglichste umfassend in vier aufeinander folgenden Blogeinträgen widerzugeben. In diesem ersten Teil fasse ich nochmal kurz zusammen, was Location Based Services (LBS) eigentlich sind und warum man sich heute schon mit ihnen auseinander setzen sollte. Im nächsten Teil werde ich die Chancen und Herausforderungen von LBS aufzeigen, um dann im dritten Teil auf Best Practice Beispiele einzugehen. Mit dem vierten Teil schließe ich meine Ausführungen über den 1. LBS Summit ab, indem ich kurz rechtliche Aspekte darstelle, die während des Summits erläutert wurden.
Grundsätzlich handelt es sich bei Location Based Services (wie der Name schon sagt) um ortsabhängige Dienste, die dem Nutzer auf mobilen Endgeräten (Handy, iPad, etc.) angezeigt werden. Diese Dienste können eine einfache Navigation zu einem gewünschten Ort sein (in 300 m rechts abbiegen), sie können aber auch weitere Informationen zur eigenen Umgebung oder den Aufenthaltsorten anderer LBS User liefern (Kai und Marthe haben gerade das Angebot des Tages im Café drei Ecken weiter bestellt). Weiterlesen …

Anreizmechaniken innerhalb von Social Networks

Heute erhielt ich die irritierende E-Mail mit dem Betreff „Jetzt PayPal-Fan auf Facebook werden und iPad® gewinnen!“ Eine der alltäglichen Spam-Mails dachte ich mir zuerst und löschte sie. Doch dann wurde ich nachdenklich: Wollte Paypal meine Freundschaft erkaufen? Mich sozusagen bestechen? Ist es nicht traurig, wenn ein Unternehmen so etwas nötig hat? Das Bild des ewigen Außenseiters auf dem Schulhof drängte sich mir auf, der endlich auch mal mit dabei sein darf, weil er alt genug ist um schon Alkohol kaufen zu dürfen.

So gesehen war Paypals Werbeaktion auf mich bezogen ein völliger Fehlschlag. Darüber hinaus ist die Aktion meiner Meinung nach ein gutes Beispiel dafür, wie Marketingabteilungen (selbst in globalen Konzernen der Web-Branche) immer noch denken, altbekannte Verkaufstechniken auf Social Media und Social Networks übertragen zu können.
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